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Es war 1969, als hinter den
Musik- studenten die schwere Eichentür der Dresdner
Musikhochschule "Carl-Maria v. Weber" ins Schloss fiel und das
Studentendasein ein Ende hatte. Ab dem Sommer 1969 waren die ehemaligen
Kommilitonen der Tanzmusikklasse Peter Ludewig (dr. voc), Bernd Aust (sax.
fl. Keyb.), Karl - Heinz Ringel (Keyb.), Ekkehard Berger (git. voc) und
Wolfgang Riedel (bg) Profimusiker.
Kein Saal wurde in der näheren Umgebung ausgelassen und natürlich die Hits
der "Großen acht von Radio Luxemburg" nach Herzenslust gecovert.
Nach zwei, drei Studiosessionen im Rundfunk, in der sich die Musiker
ausprobieren konnten, gelang der erst, wenn nicht gar ihr größter Hit "Tritt
ein in den Dom".
Das war aber bei weiten nicht gleichzeitig der Durchbruch in den Medien,
denn die Kulturoberen fanden den Song durchaus nicht witzig, sondern
verbannten ihn aus
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den Sendeanstalten.
Das ist auch der Grund, warum "Tritt ein in den Dom" auf der erst LP
"electra" nicht zu finden ist, aber auch warum er bis heute eine
ungebrochene Popularität genießt.
Bis zur Wende machte "electra" alle Höhen und Tiefen der DDR-Kulturpolitik
mit, produzierte aber trotzdem oder gerade deswegen bis 1987 sieben LP´s und
war im eigenen Studio gerade dabei die achte LP fertig zu stellen, da ging
die Mauer auf, die einzige ostdeutsche Plattenfirma unter und die Leute
hatten über Jahre damit zu tun, die eigene Freiheit zu genießen.
14 Jahre sind seither vergangen und "electra" gibt es immer noch, denn nach
anfänglich zaghaften Ausflügen ins Konzertgeschäft ist die Band konstant und
immer noch "on Stage"!
35 Jahre electra
Unter diesem Motto wird electra auch 2004 eine ganze Reihe interessanter
Konzerte geben und das Jubiläum zum Anlass nehmen verstärkt wieder auf die
Bühne zu gehen.
Weiterhin versucht electra die letzten noch nicht auf Vinyl oder CD
erschienenen Songs aus den Archiven heraus an die Ohren der Sammler zu
bringen, um das Gesamtwerk von electra allen Fans wieder zugänglich zu
machen.
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